Am Samstag, den 05.05.2018 traf sich die Kolpingsfamilie Schloß Neuhaus um das Josfschutzfest zu feiern. Nach der Messe in der Pfarrkirche St, Josef in Mastbruch trafen sich ca. 40 Kolpinger um bei Würstchen und Salat nette Gespräche zu führen. Im Laufe des Abends berichtete Georg Heukamp von der Kolpingsfamilie Bad Lippspringe über den Einsatz im Rahmen der Entwicklungshilfe in Nicaragua.

Bei dem Projekt handelte es sich um die Renovierung der Kolpingschule im Armenviertel von Monimbo Masaya.

Die 5 Kolpingbrüder aus dem Diözesanverband Paderborn waren in Ihrem aktiven Berufsleben Meister des Handwerks ( Maler, Elektrik, Klempner, Tischler) oder Ingenieure. Damit war das entsprechende Knowhow vorhanden, um die Sanitäranlagen, die Klassenräume zu streichen und die Fenster zu reparieren. Das Motto der Gruppe war: " Wir reden nicht, wir helfen" ! Die Lehrer der Schule waren von dem Einsatz so begeistert, so dass auch sie bei den Renovierungsarbeiten mithalfen. Dadurch war es möglich, sämtliche Klassenräume, die Toiletten und die Aula zu renovieren. Das Bundesministerium für Entwicklung und internationale Zusammenarbeit war von dem Projekt angetan, so dass neben der Schule noch ein Kindergarten gebaut wird, der vom Ministerium gesponsert wurde.

Die Kolpinger aus Deutschland waren von den Erfahrungen vor Ort beeindruckt, so dass sie auch in diesem Jahr wieder im Einsatz waren. Diesmal waren sie für 3 Wochen in Chiapas in Mexiko, wo ein Kolpinghotel aufgrund des Erdbebens Schäden hatte. Hier arbeiteten sie mit Mitarbeitern einer Baufirma und verputzen Wände und legten Wege neu an. Am Ende der 3 Wochen fand eine Fiesta mit den Mitarbeitern des Kolpinghotels, der Firma und den deutschen Kolpingern statt. Es sind dadurch Freundschaften entstanden, die dank Facebook weiter gepflegt werden. Das Resümee des Abends war, dass nicht nur Geldspenden zöhlen, sondern auch handwerkliche Hilfe vor Ort sinnvoll ist.

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